Rubens No. 1

Höllensturz der Verdammten

 

photos by christian widmer

 

ANLEITUNG / MANUAL

 

Composizione a quattro mani

Komposition für 4 Hände, geschrieben von Marie Malou, interpretiert von Jonathan Owadja und Marie Malou

 
 
 
 
 

Jenseits

art installation @viereinhalb.ch st. gallen, 2019

 
 
 

the green machine

TheGreenMachine_MixedMedia_39x66cm_2018_whitebackground.jpg
 
 
 

EN

At first view you don’t feel like machines, buttons or knobs have a lot in common with imagination or fantasy. But out of a longtime wish, Jonathan Owadja created a machine, that brings those two different things together in a beautifully designed way: the Machina Imaginis.

These machines are built to touch and push. They give you an unusual tactile experience in a world of touch-screens and exhibition-situations. In combination with sounds and soundscapes, they paint pictures in your head in absence of ‘real canvas’ and become a multimedia-experience with the objective: activating your imagination.

The Machina Imaginis is composed of a box with labeled buttons, knobs and switches with simple functions like light or sound, which can be listened to by an integrated speaker or headphone-output with volume-knob. Every machine has a serial number and a certificate and is unique. The machine suggests your brain to paint a virtual picture with only the information of light, word and sound. To demonstrate the main principle of the machine, the artists chose striking paintings of the visual arts, like Picassos “Dove of Peace”, Van Goghs “Wheat field with Crows” or Hieronymus Boschs famous “The garden of earthly delights”. Especially the Machina Imaginis of Boschs painting reveals its special strength: while for the eye it is only possible to observe one detail in one of the worlds (garden eden or paradise or hell), the sense of hearing merges these pictures into a big one by layering the 3 soundscapes at the same time. Thus, the Machina Imaginis not only paints existing masterworks into your brain, it even creates new ones out of the existing ones. Once the basic principle of the machines is understood, a huge space opens for fantasy and expands the spectrum of imagination – provoked not only by sounds, but also one day by smell or other different perceptional phenomena.

After their first two series (Mondrian/Art), the inventor Jonathan Owadja and the composer Marie Malou now spend time on original compositions and lost (or destroyed) art, and two large-scaled machines of each series are in progress. The original compositions are a product of their own dreams, fantasies, imagination and their life-experience, as well as their graphic- and sound-aesthetics. The ‘Lost-Art-Series’ give lost or destroyed masterpieces of visual art a chance to escape oblivion and are transferred to a new medium by the Machina Imaginis.

DE

Auf den ersten Blick scheinen Maschinen, Schalter und Taster nicht viel mit Imagination oder Fantasie zu tun zu haben. Jonathan Owadja hat aber aus einem lang gehegten Wunsch eine Maschine kreiert, die diese unterschiedlichen Dinge miteinender vereint: die Machina Imaginis.

Die Imaginationsmaschine ist eine elektronische Maschine zum berühren und drücken. Es ist eine Maschine, die mit jedem “Drücken” ein Geräusch oder einen Klang über einen integrierten Lautsprecher oder Kopfhörer abspielt, welche zusammen zu einer Klangkulisse verschmelzen und im Kopf Bilder malen können. Die Ausstellung der Maschinen wird somit ein multimediales Erlebnis, ganz in Abwesenheit von ‘echten Bildern’ und mit der für Ausstellungen eher atypischen Qualität des taktilen und auditiven Erlebnisses und dem zentralen Effekt der Maschine: die Aktivierung der Imagination.

Es werden 3 Qualitäten unterschieden: Licht, Wort und Klang, wobei die Maschinen so einfach und simpel designt sind, dass sie auch ohne Wortverständnis oder Lesefähigkeit bedient werden können. Jede Maschine besitzt eine Seriennummer, ein Zertifikat und ist ein Unikat.

Dem Betrachter/Zuhörer wird ein Bild suggeriert, bzw. über die Fantasie angeregt, dass sein Gehirn ihm das Bild selbst malt und ‘imaginiert’. Die klassische bildende Kunst wird durch die Maschine in ein anderes Medium transformiert und führt so zu einem multisensorischen Erlebnis. Handelt es sich um ein real existierendes Kunstwerk, welches dem Betrachter bekannt ist, so kann er es sich durch die Imaginationsmaschine wieder ins Gedächtnis rufen und selbst modifizieren. Zudem ist es der Imaginationsmaschine möglich, Bilder im Kopf fusionieren zu lassen, denn während das Auge nur immer eine Sache betrachen kann, kann das Gehör das Wahrnehmungs- und Imaginationsspektrum erweitern indem Bilder akustisch übereinander gelagert werden. Es entsteht eine Fusion aus alt und neu, aus innerem und äusserem Bild. Die Klangkulisse generiert somit ein neues “Werk” im Kopf.
Momentan widmen sich die Künstler grossformatigen Eigenkompositionen oder der verlorenen (oder zerstörten) Kunst. Die anfängliche Wahl von eher plakativen Werken der bildenden Kunst dient der klaren Darstellung der Funktionsweise der Maschine. Ist das Prinzip verstanden, eröffnet sich durch die Bildmaschine ein Fantasie-Raum, dem kaum Grenzen gesetzt sind.


 

 

Hot honey bees

 

PREVIEW

 
 

AUSSTELLUNGEN

PAST

2019 12. – 21. September
Fünf Sinne, Kunstraum Waldhaus, Zürich

2019 6. – 11. September
Museumsnacht St. Gallen mit dem Künstlerkollektiv FAd,
Ikone, 4 1/2 Projektraum, St. Gallen

2019 Digalog Art Festival, Lokremise Wil

2018 Museumsnacht St. Gallen mit Künstlerkollektiv FAd, Konvex/Konkav, Lattich, St. Gallen

2017 Gruppenausstellung in der Sammlung Helga Sonanini, Zürich

2017 Museumsnacht St. Gallen mit Künstlerkollektiv FAd, Schöpferische Zerstörung, Galerie Macelleria d'Arte, St. Gallen

 

Exhibition

@Kunstraum Waldhaus Zurich, 2019

 

Mondrian, picasso, Van Gogh …

 
 

team

red.jpg
 

Marcel Siegwart, Marie Malou und Jonathan Owadja

 
 

Contact: Jonathan Owadja
+41 (0)71 558 58 06 / jo@ogd.ch